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  • Susanne Wiedl

Was macht ein Ghostwriter?



Um ehrlich zu sein, bin ich selbst noch nie einem Ghostwriter begegnet. Einfach so.

Auf einer Party.


Andersherum jedoch fragen die Leute schon mal genauer nach, wenn wir ins Gespräch kommen.


Eine der ersten Fragen ist dann meist: Ist das legal und ethisch korrekt?


Ja, selbstverständlich.


Was macht ein Ghostwriter?


Ein Ghostwriter schreibt Texte, Reden und Bücher zu einem bestimmten Thema im Namen einer anderen Person und mit deren Einverständnis.


Meist schreiben Ghostwriter das gesamte Buch. Manchmal jedoch schreiben sie bereits erstellte Manuskripte um und machen diese salonfähig.


Viele Bücher bekannter Autoren werden durch Ghostwriter erstellt. Insbesondere Autobiografien oder Memoiren von Politikern und bekannten Persönlichkeiten kommen aus der Feder von Ghostwritern.


Wie viele Bücher tatsächlich von Ghostwritern geschrieben werden, ist nicht zu beziffern, da viele Autoren mit dieser Information nicht nach außen gehen.


Inoffiziell spricht man von etwa der Hälfte der Sachbücher sowie der Biografien, die von Ghostwritern geschrieben werden. Die Tendenz geht nach oben.


Warum engagieren Autoren einen Ghostwriter?


Die beiden Hauptgründe aus meiner Erfahrung sind:


1. Den Kunden fehlt es an ausreichend Zeit, um ein Buch zu schreiben.

2. Die Kunden bringen nicht ausreichend Schreibtalent und Disziplin mit, um ihr Buch zu einem erfolgreichen Ende zu bringen.


Der Kunde steht hinter dem Inhalt des Buches: Es geht um seine Ideen, Geschichten, Erfahrungen.


Der Ghostwriter ist dabei der professionelle Consultant, der seine Expertise im Sammeln und Verarbeiten der Informationen hat und diese in ein Buch umwandelt.


Dass Ghostwriter das Schreiben beherrschen müssen, ist das eine. Sie müssen jedoch die richtigen Fragen stellen, um so an die relevanten Informationen für den Buchprozess zu kommen.


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